Wir entwickeln performative Audioformate, in denen Menschen gemeinsam hören, handeln und Räume neu erfahren. Unsere Arbeiten entstehen mitten im Geschehen, wo Sound, Bewegung und Beteiligung aufeinandertreffen.
Noch nie davon gehört? Das geht vielen so. Aber man versteht es sofort, wenn man es einmal erlebt hat. Stell dir eine Gruppe Menschen mit Kopfhörern vor. Alle hören dasselbe.
Silent Disco?
Viel besser: Radioballett!
Alle bekommen Anweisungen und bewegen sich gemeinsam durch den Raum. Plötzlich wird ein Ort zur Bühne und aus Zuschauer*innen werden Akteur*innen.
Radioballett ist eines unserer zentralen Formate, daneben entwickeln wir Audiowalks, Workshops und performative Vermittlungsformate für Ausstellungen, Festivals, Konferenzen und Gruppenprozesse.
Was all unsere Arbeiten verbindet:
Zerstreuung mit Wirkung und kreative Intervention. Nicht nur Zuschauen, sondern Mitmachen. Wir sind zur Stelle, wenn Themen nicht nur erklärt, sondern als erfahrbare Geschichten vermittelt werden sollen. Wenn Inhalte körperlich, hörbar und gemeinschaftlich erlebt werden dürfen und dabei etwas Neues entsteht, das man so nicht überall findet. Neugierig geworden?
Das Radioballett ist eine kollektive Audioperformance, bei der Teilnehmer*innen über Funkkopfhörer Handlungsanweisungen erhalten und gemeinsam einen Raum bespielen. Durch das Befolgen oder bewusste Brechen dieser Anweisungen entsteht eine performative Situation, die irritiert, verbindet und neue Perspektiven eröffnet.
Das Radioballett eignet sich besonders, um gesellschaftliche, politische oder institutionelle Themen erfahrbar zu machen und vertraute Orte neu zu lesen.
Unsere Audiowalks verbinden Ort, Sound und Narration. Teilnehmer*innen bewegen sich mit Kopfhörern durch Ausstellungen, Stadträume oder spezifische Umgebungen und treten dabei in einen performativen Dialog mit dem Gesehenen.
Durch die auditive Ebene entstehen neue Lesarten von Räumen und Inhalten. Gedanken von Künstler*innen, Kurator*innen oder Akteur*innen werden somit unmittelbar erfahrbar.
Gemeinsam handeln, reflektieren, und neu denken? Bei unserem Teambuilding-Format stranden die Teilnehmer*innen auf der fiktiven Insel Dream Island. Dort müssen sie gemeinsam Strukturen entwickeln, Entscheidungen treffen und eine neue Gemeinschaft organisieren.
Das Format lädt dazu ein, eigene Werte, Rollen und Dynamiken zu reflektieren und spielerisch neue Perspektiven auf Zusammenarbeit, Verantwortung und Kommunikation zu entwickeln.
In unseren Workshops vermitteln wir Grundlagen interaktiver und auditiver Performanceformate und geben Einblicke in unsere künstlerische Praxis. Je nach Zielgruppe und Kontext reichen die Formate von einführenden Erfahrungsworkshops bis hin zur gemeinsamen Entwicklung eigener Audioperformances.
Die Workshops richten sich an alle Gruppen, Vermittler*innen, Studierende, pädagogische Kontexte oder Teams. Vorkenntnisse sind in der Regel nicht erforderlich.